!SING Stimme und Workshop-Angebote
Eine Neuauflage erhielt 2012 auch die vorbereitende Reihe !SING Stimme, die 2010 zum ersten Mal stattfand und auf große nachfrage stieß. Unterschiedliche Referenten luden interessierte Chorleiter, Sänger und Musikinteressierte zu Workshops ein und boten damit Inspiration und eine professionelle Einstimmung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf !SING – DAY OF SONG.
2014 wird es eine Weiterentwicklung und Fortsetzung der !SING Stimme-Reihe geben.
Singen mit Kindern
Der !SING DAY OF SONG 2012 war ein beredtes Zeugnis für die Urkraft des Singens als elementare Lebensäußerung. Die Teilnahme von 20.000 Kindern ist dabei zum einen ein Hoffnungszeichen, zum anderen aber auch eine deutliche Verpflichtung!
Prof. Werner Schepp, Professor für Kinderchorleitung, Folkwang Universität
FEBRUAR: Auftakt für !SING Stimme 2012 bildete der Folkwang Studientag „Singen mit Kindern“, der von Werner Schepp, Professor für Kinderchorleitung, initiiert und geleitet wurde. Am 11. Februar wurden in Essen-Werden Themen rund um die Kinderstimme behandelt. Referenten waren neben Gästen auch Lehrende der Folkwang Universität der Künste. Unter anderem wurden hier die Lieder für die Rubrik !SING schule gesungen und geübt.
Circlesongs
Singen kann jede und jeder – ob mit oder ohne Noten. Wie wunderbar eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe gemeinsam singen, ihre Stimmen trainieren und höchst kreativ improvisieren kann, zeigte sich bei dem inspirierenden Kurs mit Michael Betzner-Brandt, den die Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem
Projekt !Sing vorbereitend für den 2. Juni durchführte.
Das macht Lust auf mehr, wir sind gern wieder dabei!
Antje Valentin, Direktorin Landesmusikakademie NRW
MÄRZ: Bei Circlesongs-Singen ohne Noten stand das gemeinsame Singen ganz ohne Noten im Vordergrund. CHORkreativ ist ein neuartiges Konzept des Chorsingens. Auch komplexe Stücke entstehen ohne Noten, gearbeitet wird mit Absprachen über Stimmverteilung, außermusikalischen Vorstellungen, Handzeichen u.v.m.
Aus einem unerschöpflichen Reichtum von Ideen entstehen Aufführungen mit einer nahezu unbegrenzten Teilnehmerzahl. Zentrale Begriffe sind dabei Circlesongs, Stimmspiele und Klangkonzepte. Zum Workshop lud die Landesmusikakademie NRW in Verbindung mit dem Chorverband NRW ein, Referent und Leiter des Workshops war Michael Betzner-Brandt aus Berlin.
Bodypercussion
Wie der Körper zum Musikinstrument wird, konnten die zahlreichen Teilnehmer des Workshops Bodypercussion am 21. April 2012 erfahren. Die Dozentinnen und Dozenten aus Istanbul, erfahren in der Arbeit mit gehörlosen Studierenden an der Anadolu Universität in Eskisehir, brachten auch die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Stimmung und Schwingung. "Ich fühle mich so gut" meinten einige Teilnehmer im doppelten Sinn des Wortes in der Abschlussrunde - und wollten sich gleich zum nächsten Workshop der Vier in Nijmwegen anmelden. Bodypercussion wird mittlerweile in vielen Chören als Warming Up benutzt. Dabei ist Bodypercussion längst auch zu einer eigenständigen Kunstform geworden, die im Übrigen auch die Stimme mit einbezieht. Der Körperklang ist insbesondere auch für Chöre attraktiv, die ihr Klangspektrum erweitern wollen. An Ideen für Nachfolgeprojekte mit den "Phantastischen Vier" aus Istanbul gerade auch mit Menschen mit Behinderung gibt es keinen Mangel.
Prof. Irmgard Merkt, TU Dortmund
APRIL: Eine integrative und interkulturelle Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens bot sich am 21. April in der TU Dortmund. Beim Thema Bodypercussion waren alle Körperteile gefragt und die verschiedenen Klangwelten wurden durch Stimme und Körper miteinander verbunden. Am Abend gab es ein Abschlusskonzert mit allen Beteiligten und dem international renommierten türkischen KeKeÇa Quartett aus Istanbul.

